Es war ein normaler Dienstag. Auf dem Hof auf dem ich arbeitete wird neben dem Einstellen des eigenen Pferdes auch Reitunterricht für die kleinsten angeboten.

Man kennt sich bereits viele Jahre und ich genieße die familiäre Atmosphäre immer sehr.

Hunde laufen fröhlich rum, junge Menschen unterhalten sich an eigens kreierten Treffpunkten,Kinder lachen, Eltern tauschen sich aus, Pferdemädchen striegeln ihre Vierbeiner.

Wenn ich auf diesem Hof arbeite kommt es vor,dass ich entweder von Hunden umgeben bin oder sich Kinder zu mir gesellen.

Sie helfen beim Tragen,setzen sich auf meinen Hufbock,meine Arbeitskoffer und schauen immer gern beim Arbeiten am Pferd zu.

Das dieser völlig unspektakuläre Dienstag nun die Geburtsstunde von etwas wundervollem werden sollte,war mir bis dahin nicht bewusst..

„Wir“ arbeiteten nun am Pferd,

alle Kinder saßen in ihrer „Sicherheitszone“ und dann passierte etwas, das für viele andere das normalste der Welt gewesen wäre.

 

Ein Kind stellte eine fundamentale Frage....

 


Ich schaute sie freundlich an und

Während sie auf eine Antwort wartete, hatte mein Gehirn bereits eine komplette interne Teams-Besprechung einberufen.

 

⭐Zeit in der echten Welt: etwa zwei Sekunden.

 

⭐Zeit in meinem Kopf: gefühlt drei Arbeitstage.




So komödiantisch mein Gehirn manchmal auch sein mag ,Hoofphysics Kids ist in diesem Moment entstanden, weil ich einen Ort brauchte, an dem all dieses Wissen bereits liebevoll vorsortiert ist.

Einen Ort, auf den ich künftig einfach zeigen kann:

"Weißt du was? Lies mit Liv heute einfach die Geschichte über Hufwand, Sohle und Strahl.

Nächste Woche entdecken wir den Rest."

Heute gibt es Liv, Milo, Professor Eule, Fips und Pippa.

 

Geschichten statt Überforderung.
Neugier statt Fachbegriffe.
Und einen Ort, an dem Kinder die Welt der Pferde Schritt für Schritt entdecken dürfen.

Alles wegen einer einzigen Frage an einem ganz normalen Dienstag an einen stink normalen Hufbearbeiter.